Eine IPv4-Adresse besteht aus 32 Bit, aufgeteilt in einen Netzwerk- und einen Host-Teil. Die Subnetzmaske (oder das CIDR-Präfix wie /24) legt fest, wo diese Trennung erfolgt: Das Präfix zählt, wie viele führende Bits das Netzwerk identifizieren, der Rest identifiziert die Hosts.
Die erste Adresse eines Blocks ist die Netzwerkadresse und die letzte die Broadcast-Adresse — keine davon kann einem Gerät zugewiesen werden, weshalb ein /24 zwar 256 Adressen, aber nur 254 nutzbare Hosts hat. Die Wildcard-Maske ist die Umkehrung der Subnetzmaske und wird oft in ACLs und Routing-Regeln verwendet.
Kleinere Präfixe (z. B. /16, /8) umfassen mehr Hosts; größere Präfixe (z. B. /30, /31) teilen ein Netzwerk in winzige Segmente. Ein /31 ist für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen reserviert und ein /32 identifiziert einen einzelnen Host.